Samstag, 22. Dezember 2007

Ein guter Kamerad nicht nur zu Weihnachten




Heute rezitiere ich meinen geliebten Landsmann, den Erzgebirgsdichter Anton Günther (1876-1937) in Hochdeutsch:

"Das beste im ganzen Staat ist ein guter Kamerad.
Gäbe es mehr gute Kameraden, wäre es besser in allen Staaten!

Bilde dir nichts ein, du bist nur ein Mensch, kannst weiter nichts sein.
Ob groß oder klein, arm oder reich, am Anfang und am Ende sind wir allesamt gleich."

und noch etwas beinahe 'Unübersetzbares':
"Es Laabn is när e hutzn gieh,mer denkt es ka net sei,ball is racht traurig, ball is schie,on ball is aah vorbei! (1904)


Das Leben ist nur ein Kurzbesuch; man denkt es kann nicht sein, bald ist es recht traurig, bald ist es schön und bald ist es auch vorbei!"

Ich wollte damit ausdrücken - es ist gut und nötig nicht nur in der Weihnachtszeit respektvolle und hilfespendende Mitmenschen zu haben und sich bewusst zu sein, dass man ein freundlicher und liebender Gast auf dieser Welt ist. In diesem Sinne ein "Frohes Weihnachten!"




Montag, 17. Dezember 2007

Mit 66 fängt das Leben erst an???




Wie durch eine gute Fügung kam ich als 66-Jähriger in Zwickau an das Buch von Curd Jürgens (München-Solln 1915-1982 Wien) : "... und kein bisschen weise".
Bei der spannenden Lektüre dieses autobiografischen Geschichten- und Geschichtsbuches fielen mir sehr interessante Sätze auf. Weil sie für das Leben ziemlich aufschlussreich sind, werde ich sie in diesen Blog hineinkopieren:
--> Zitate -->
- Warum ich "…und kein bisschen weise" einen autobiographischen Roman nenne? Weil am Tage, an dem ich begann, auf meinem Kalenderblatt stand: "Wer seine Memoiren schreibt, hat etwas zu verbergen. – Kurt Tucholsky." Und weil ich versuchen wollte, mir selber auf die Spur zu kommen.Die Wahrheit ist ein Fernglas, dessen Randunschärfen Lügen sind.
Begonnen am 25.1.75 auf Great Harbour Cay, Bahamas, beendet am 14.6.76 im "Clos-St-Antoine", Fencherolles bei Paris.
- Shakespeare, Hamlet: So macht Gewissen Feige aus uns allen…
- Der zynische, kalte Beobachter, der Analytiker meiner Gefühle, der Bremsklotz meiner Spontaneität.
- Selbstmitleid kann auch kreativ sein. Was wären Verlaine, Rimbaud, Baudelaire, Rilke und Schnitzler ohne Selbstmitleid?
- (Englands Häuser mit halb Wintergarten, halb Loggia) …denn je schlechter das Klima eines Landes, desto mehr erfreuen sich die Bewohner an bunter, farbenprächtiger Flora.
- Je schlechter das Gewissen, desto stärker die Aggression.
- Es hat Jahre gedauert, bis ich verstehen lernte, dass Höflichkeit wohltuend ist und einem gutfunktionierenden Werkzeug gleicht, dessen Gebrauch zur Verbesserung der Lebensbedingungen dient und das einem hilft, Achtung vor sich selbst zu haben.
- Arabischer Haussegen: Bismillah rahman rahim – Im Namen Allahs, des Barmherzigen.
- Im Dunkeln kann man nicht lügen, entdecke ich. Wenn man im Zweifel ist, ob jemand lügt oder die Wahrheit sagt, braucht man nur die Augen zu schließen und ihm zuzuhören – dann weiß man Bescheid.
- Noch glaubte ich, Besitz mache frei.
- …junge Träumer, die revolutionär sind, weil es ein Alibi schafft, wenn Schwierigkeiten unüberwindlich scheinen.
- Lass die mal erst richtig Karriere machen und Geld verdienen, dann wirst du sehen, wie korrupt sie werden. (über Revolutionäre)
- Peter Altenberg: Das Leben ist die beste Gelegenheit, sich die Welt anzuschauen.
- Simones ehrliche Respektlosigkeit vor dem Geld und den Zielen, die der Motor meines Lebens waren, imponierte mir.
- Deshalb musst du viel lernen, denn es gibt nichts Ekelhafteres als dumme reiche Leute.
- Ohne Präservativ fickt es sich viel schöner.
- Lange dachte ich, es ist die verrottete kapitalistische Gesellschaft, die unseren Glauben, unsere Liebe und unsere Hoffnung aufgefressen hat, aber jetzt bin ich mir nicht mehr so sicher.
- Überall gibt es Lügen. … Und ich, Schauspieler, Gaukler, Filmstar, normannischer Schrank, Koloss auf tönernen Füßen, suche die Wahrheit in den Lügen, welche die Dichter zusammengeträumt haben…
- Heute bin ich ganz sicher, dass mein Unterbewußtsein sich damit beschäftigte, Ersatz zu suchen für Kinder, die mir eines Tages fehlen würden. Oft kommen die besten Resultate durch ein Handikap.
- (in England gelernt) Ein Gentleman ist, wer sich zum höchsten Vorgesetzten genauso benimmt wie zum niedrigsten Angestellten.
- Krankheit macht unglücklich, heißt es, aber vielen merkte man an, dass ihre Krankheit sie ausfüllte und voll beschäftigte.
- Nur entdeckte ich, dass Mitleid auch durch Grausamkeit, bestenfalls durch Schadenfreude zu ersetzen ist. Wenn man es so nimmt, wurde das Krankenhaus eine Vorbereitungsschule fürs Leben.
- Ja, Guben war ein Erfolg.
- Dostojewski: Wenn es einen Gott gibt, wie ertrüge ich es, keiner zu sein?
- Baudelaire: Alles in der Welt schwitzt das Verbrechen aus, die Zeitungen, die Mauern, die Gesichter.
- …ohne den Filter bürgerlicher Kritik, aristokratischer Nostalgie und proletarischer Missgunst.
- Piefkinesisch, das war – wienerisch ausgedrückt – die arrogante Art und Sprechweise der Piefkes, der Preußen.
- Vielmehr ist es jene Spannung, die ich später als Lampenfieber zu diagnostizieren lernte und die ganz anders ist als die, welche sich durch Liebe und Orgasmus löst.
- jener anheimelnde baltische Dialekt…
- Stendhal: Die einzige Entschuldigung Gottes ist, dass er nicht existiert.
- Nietzsche: Das Gute bedarf der Rechtfertigung, nicht das Schlechte.
- (Alkohol) Nach Drehschluss jede Menge, aber jetzt noch nicht. Prinzipien.
- Der zynische Satz: "Liebe ist das beste Mittel, die Frau zu erobern, die man für Geld nicht kaufen kann" sollte beim Schauspieler heißen: "Liebe ist das beste Mittel, eine Partnerin zu erobern, die man mit Talent nicht beherrschen kann."
- Oh, Augenblick, verweile doch… Und machte ausgerechnet in dieser Zeit die bestürzende Entdeckung, dass der Motor meines Handelns, die unstillbare Sehnsucht, verflogen ist, dass die Neugierde erlahmt. Ein kleiner Ansatz von Bauch.
- Mein unsichtbarer Wegbegleiter, der so lange geschwiegen hatte, ließ sich vernehmen: Was du behalten willst um jeden Preis, ist schon verloren.
- Goethe (Wertherbrief): Eine wunderbare Heiterkeit hat meine Seele eingenommen. Ich bin so glücklich, mein Bester…
- Der ernste, forschende Blick tief in die Augen, möglichst, wenn ein Licht das Blau meiner Augen wirkungsvoll zur Geltung bringt, hat sich als unwiderstehlich entpuppt. Als Nummer zwei rangiert gut dosierte Abwesenheit, so dass die Ahnungslose mit bekümmerter Miene kaum umhin kann zu fragen: "Was bedrückt dich?" Bewährt hat sich auch die lange Pause, ehe das Geständnis hervorbricht: "Warum soll man eigentlich nicht darüber sprechen: Ich habe den ganzen Tag an deine Brüste gedacht…"
- Kuntze-Just ist Journalist und Sachse. Er macht seinem Beruf und seiner Heimat Ehre: neugierig, wissbegierig, aufgeweckt, mit einem Schuss gefährlicher Abenteuerlust, dynamisch und kein Kostverächter, stets zu Geselligkeit und Späßen aufgelegt.
- "Kopf hoch", "Überleb's" statt "Heil Hitler"
- Lied: "Es wird a Wein sein und mir wer'n nimmer sein"
- "Doch wer liebt, vergibt."
- Zur Feier meiner Rückkehr gibt es ein Dutzend Rühreier mit darauf gestreutem Kaviar.
- Vielleicht liebe ich die Italienerinnen, die "auguri" wünschen, die Franzosen, wenn sie "Ce qu'on est bien" rufen, die Engländer mit ihrem "Take it easy", die Amerikaner, wenn sie dröhnen "Relax!", die Brasilianerinnen, wenn sie "ole-que-tal" winken, die Araber, wenn sie insch-allah" beten, die Juden, wenn sie "Chuzpe" (intelligente Dreistigkeit) rufen, die Deutschen, wenn sie "Scheiße" sagen!
- Onkel Costia – jüdische Weisheit: Die Schlösser unserer Welt werden mit der Phantasie des kleinen Moritz gebaut.
- Ich entdecke Gereiztheit, Ungeduld, Ungerechtigkeiten und Rechthaberei an mir…
- Lieblingslied: "You belong to me"
- Bismarck: Es gibt Falten, in die lasse ich niemanden hineinsehen.
- Alkohol vereinsamt, hat mal ein Arzt gesagt.
- Ich nehme mich und meinen Reichtum recht ernst, und unmerklich macht sich die Pedanterie und Quengeligkeit der reichen Leute breit.
- Sei nie zufrieden, und du wirst nie wahrhaft unglücklich sein, sei nie weise, und du wirst zufrieden sein.
- Lass deine Frau nie allein, wenn du sie behalten willst.
- Simone, pack die Koffer. Wir fahren nach…
- Ich, der ich mein Leben lang gegen die Ungerechtigkeit der Erbschaft zu Felde ziehe, von der alles Übel kommt, setze mich hin und schreibe ein Testament…

Freitag, 14. Dezember 2007

Paradies für Belgische Buchliebhaber




Heute besuchten wir zum ersten Mal das Boekenfestijn in der Flanders Expo Gent. Wir hätten nicht gedacht, dass Tausende Menschen gleich uns dahin strömten. Seit 25 Jahren hat die niederländische Verkaufs-Firma die Buchliebhaber an der Angel. Millionen Bücher der verschiedensten Genres in Nederlands, Französisch und Englisch stehen an langen Tischen zur Einsicht und zum Kauf.
Wer in Gent also noch Weihnachtgeschenke brauchte - hatte hier bei annehmbaren Preisen sogar die Qual der Wahl! An rund 10 Kassen wurden massenweise Bücher bezahlt. Auch wir ließen uns hinreißen und kamen mit 8 Büchern für 20 € zurück. Darunter sind 4 Kochbücher, 3 Reisebücher (u.a. US-Nationalparks) und 1 Roman. Letzterer war sogar kostenlos für einen Bon aus der Tageszeitung.

Mittwoch, 12. Dezember 2007

Universitäts-Krankenhaus-Gent = Krankenfabrik


Ja, lieber nicht krank werden bzw. sein - so war zumindest unser Eindruck, als wir unsere Freundin ERNESTINA zur Brustkrebsuntersuchung ins UZG gebracht haben. Mittels moderner Computer-Aufnahmetechnik wird man als Nummer behandelt. Keine freundliche, informative Aufnahme! Hat man Zusatzfragen, wird man als Dummerle geringschätzt. Am besten kommt man bereits operiert und mit einem großen Trinkgeld für nichts dorthin!! Da hatten wir im DDR-Sozialismus ganz andere Verhältnisse!!! Als Privatpatient mit dicker Brieftasche kann man hier wahrscheinlich auch eine "sozialistische" Behandlung bekommen.

Unserer ERNA wünschen wir, dass es ein leicht zu behandelnde Krankheit ist und dass sie bald wieder sorgenfrei wird. Alles, alles Gute!
Ich muss noch einen Nachtrag machen: Nachdem die unerfreulichen "Vorzimmer-Prozeduren" vorbei waren, ist Erna von den Ärzten und Schwestern gut behandelt worden. Also das UZG ist doch nicht so schlecht!

Freitag, 7. Dezember 2007

Traditioneller ausführlicher Wünsche-Brief am Jahresende


Gent, im Advent 2007

Liebe Leser,

schnell ist ein weiteres Jahr vergangen und es kommt der etwas längere "Wünsche-Brief" aus Belgien.
Wie in den letzten 'Jahresendberichten' auch, wollen wir ein paar Informationen über uns mit hineinschreiben. Manches wird sich wiederholen, weil sich der Inhalt vom Brief manchmal mit "Nur-so-zwischendurch-Mails" deckt. Und Mails hat der PC-Fan doch das ganze Jahr verstreut!!

Wir sind seit einem Jahr Rentner. Wir genießen diesen Status. Glücklicherweise sind wir gesund und neugierig geblieben. Wir haben weiterhin angenehmen Stress mit unseren Hobbys. Jutta wird eine immer bessere 'Kolchosfrau'. Die Gartenterrasse grünt und blüht! Ich festige mich am Computer durch Studium neuer Software. Wir reisen viel vor allem zu weiteren bisher "weißen Flecken", aber auch zu Neuentdeckungen in unserer ehemaligen DDR. Natürlich ist alles im Rahmen von unserem kleinen Budget.

Im Februar waren wir in Ägypten auf der Halbinsel Sinai. Der anstrengende nächtliche Aufstieg auf den Mosesberg hat uns im Gewühl der Araber und anderer Touristen nicht gläubiger gemacht! Erstmalig haben wir Schnee dort unten erlebt.
Juttas 60. Geburtstag feierten wir auf Deutschlands größter Insel Rügen. Hotel "Granitz" in Binz und die Ausflugsmöglichkeiten (Arkona, Wiek, Prora, Dampfzug …) können in der Vorsaison nur empfohlen werden. Kurze Vorzugs-Reisen führten uns an die Mosel (Beilstein) und in den Schwarzwald (Enzklösterle, Herrenzimmern). Dort ist es immer schön!
Unsere Fahrradtour 2007 ging um den Neusiedler See in Österreich und Ungarn (rund 300 km, flache Strecke, Buschen-Schänken!).
Die zweite Familien-Runde brachte uns u.a. in den Reichstag, zu einer Paddeltour auf der Neiße, ins Plastinarium Guben, in die Schnaps-Brennereien Lauter und Bockau, in das Radon-Bad Schlema, auf den Fichtelberg, zu den Elbhangschlössern in Dresden – aber auch auf den Stadtfriedhof Zwickau. Hier trauerten wir um unsere liebe Radurlaub-Kameradin Margot!!!
Mit einer belgischen Gruppe waren wir im September mit dem Autobus in Andorra und angrenzenden Orten in Frankreich und Spanien (Details wurden uns durch eine Ex-Belgierin wunderbar erläutert!).Im November konnten wir den 87. Geburtstag unserer Mutti in Zwönitz/Erzgebirge feiern.
Sie hat starke Schmerzen in den Hüften und im Rücken. Aber sie ist noch tapfer und lebenslustig. Sie erledigt ihren Haushalt noch selbst. Sie hilft sogar noch anderen jüngeren und älteren Menschen. Auch dieser Höhepunkt war wieder mit Vor- und Nachspiel in Königs Wusterhausen, Bernau, Werbellinsee, Zwickau, Dresden, Liberec und Leipzig verbunden. Sohn Lutz arbeitet noch bei der Computer-Firma IBM. Tochter Haike ist Unterstufen-Lehrerin in Dresden. Tochter Anne war arbeitslos und hat nun einen befristeten Job im Sozialamt. Uns geht es also gut. Wir wollen deshalb demütig und dankbar für Sonne und Schatten sein.
Nun zu den eigentlichen Wünschen. Wir hoffen, dass ihr Euch auch gut fühlt und gesund seid. Wir wünschen Euch und den Eurigen eine schöne Vorweihnachtszeit, ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes uns glückliches Neues Jahr 2008.
Wir grüßen Euch und drücken Euch 'virtuell'. Alles, alles Gute!

Herzlichst Jutta und Jürgen aus Belgien

Dienstag, 27. November 2007

Eduard Mörike hat es treffend ausgedrückt


Gebet

Herr! Schicke, was du willst,
ein Liebes oder Leides;
ich bin vergnügt, dass beides
aus deinen Händen quillt.

Wollest mit Freuden
und wollest mit Leiden
mich nicht überschütten!
Doch in der Mitte
liegt holdes Bescheiden.

Eduard Mörike (1804-1875)
Mögen alle Ältere und Kranken Trost darin finden wie meine Mutter, Erna, Truus, Erhard und Thea Lux, Jürgen Moratzky, Uschi K., Achim G. ...
aber auch Jüngere mit Leid belastete wie Anne, Yasmin ...

Montag, 26. November 2007

Weihnachts-Neujahrswünsche mit Jahresresümee

Ferne Post muss schon im November geschrieben werden!

Гент, 26.11.2007 г.
Здравствуйте, дорогая Люба,
снова пока, что я тяну ежегодное резюме (2007). Это становится временем, чтобы написать к вам, высокий маршрут почты к России учесть. Вы должны получить наше письмо перед Рождеством. Может быть, вы также можете сформулировать и послать ответ. Я применю все мое знание Русского языка сегодня. При компьютере, я могу использовать также переводческую программу конечно. Это возврат, по крайней мере, 70 процента правое. Извините ошибки!
Да, дорогая Люба, я становился в этом году 66 лет. Ютте 60 лет. Я все еще люблю Русский язык. Где возможности появляются, я пробую практиковать Ваш язык.
"Учится, учится, учится снова." И "Повторение - мать изучения." à Уже большие русские классики сказали это!
И имеются эти возможности. В Феврале, мы были в Египте на полуострове Синаи. На Moses-гора, я поговорил с много русских туристов о вере в боге. Я мог даже узнать, что маленькая церковь при реке Нерли возле Владимира восстанавливаются. Золотое кольцо с него монастырями вокруг Москвы еще имеется в памяти для меня.
Мы получили здесь в Генте соседей от Армении. При разговоре, мы очень часто передвигаем в Русский язык. Они также удивляются, что я знаю много русских слов.
Один неделя тому назад, мы были в Лейпциге в русском Храм-Памятнике Русской Славы возле Памятникa "Битвы народов" (Völkerschlachtdenkmal). Также там, я мог переговорить с охраной на русском. Поэтому, дорогая Люба, на здоровье Русского языка. Ребенок-песня также напоминает русскому с удовольствием: Дружба начинает с улыбки. Наша дружба сейчас существует уже 27 лет!
Мы уже больше чем одного года в пенсии. Мы очень довольны с этой ситуацией. Мы наслаждаемся этим статус. К счастью, мы здоровые. Мы все еще имеем приятное давление с нашими хобби.
Ютта становится хорошей колхозницей. Сад-терраса становится более зелены и блюмы.
Я становлюсь более сильный при компьютере через изучение нового программного обеспечения. Мы путешествуем много.
60. годовщина Ютты мы праздновали на самый большой остров Германии Rügen. Наше велосипедное путешествие 2007 гуляло вокруг Neusiedler озера в Австрии и Венгрии. Короткие поездки привели нас в Черный лес (Schwarzwald) и при реке Мозель (Mosel).

С Бельгийской группой, мы были с автобусом в Андорре, Франции и Испании.
У моей матери, мы были трижды. Она имеет сильные боли бёдер и спины. Но она все еще храбра и жизнерадостна. Она себя все еще заботится о ней хозяйстве. Она всегда спрашивает о Вас!
Сын Лутц (Lutz) все еще при компьютерной-компании IBM. Дочь Хайке (Haike) под-шаг-учитель в Дрездене. Дочь Анне (Anne) была безработная и сейчас имеет временно-ограниченная работа в социальной-конторе в Дрездене.
Мы, таким образом, хорошо. Мы смиренны и благодарны.
Дорогая Люба, мы надеемся, что вы также чувствуете себя хорошо.
Мы желаем Вам и Вашим - красивый Рождественский сезон и здоровый и удачливый Новый Год 2008.
Мы приветствуем вас, ваших родственников и друзей.
Мы обнимаем и целуем Вас.
Сердечно Ваши Ютта и Юрген из Бельгии