Samstag, 27. März 2010

Als Neurentner nach Sinai/Ägypten


Als ich 2006 mit 65 Jahren in Rente gehen konnte, und meine Frau mit 59 gleichzeitig einen Belgischen Vorruhestand antreten konnte, kam bei der Verabschiedung im Betrieb so viel Geld zusammen, dass wir davon einen Urlaub in Ägpten finanzieren konnten. Nochmals Dank an unsere Ex-Kollegen!
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Picasa-Technik


Es ist unwahrscheinlich, was Picasa alles kann.

Personen-Fotos wurden gefunden zu Hauf.

Aber jetzt kam rot - wahrscheinlich sind es auch für Picasa zu viele auf meinem PC.

Ich habe jetzt auch rote Ohren und muss suchen, wie es weiter geht!

In diesem Sinn - ein schönes PC-Wochenende an alle.

Herzlichst Jürgen

Freitag, 26. März 2010

Kann ich mit 69 noch PICASA beherrschen?

Hallo, der PC-Fan hat wieder mal das Vorhaben, Neues dazuzulernen. Heute soll es der Umgang mit Picasa sein, weil ich hoffe, auch kleine Filmchen aus Fotos und Video-Sentenzen zu erstellen . Und dazu soll Picasa geeignet sein! Und vor allem soll es ja ein Programm für Einsteiger sein!
Vorläufig habe ich aber starke Bedenken, weil das Menü so vielfältig ist.
Aber auf Französisch sage ich mir "Bon courage, jeune homme!"
Auf Bayerisch würde Beckenbauer wohl meinen: "Schau'n mr mal!"
Auf gut Sächsisch würde es heißen: "Es wird schon wer'n mit der Mutter Bärn, mit der Mutter Tschorn is es doch ooch gewor'n"!
Also nichts wie ran!!!
Posted by Picasa

Samstag, 2. Januar 2010

Jahresresümee 2009 und gute Wünsche für 2010

Gent, im Dezember 2009
Ihr Lieben,
wieder geht ein Jahr zu Ende. Viel schneller als je zuvor! Wir Oldies meinen, dass die Uhren schneller ticken, als in unseren jungen Jahren!!
2009 war sehr ereignisreich und es hätte das letzte für mich sein können! Voller Unruhe erlebten wir vom 7. bis 15.2. eine Winterurlaubswoche im Tschechischen Riesengebirge. Wie wird wohl das Ergebnis einer bei mir vorher genommenen Hautkrebsprobe ausfallen? Am 19.2. dann der Professor: "Sie haben Krebs und können aber eventuell durch eine Operation gerettet werden! Nach weiteren vorbereitenden Untersuchungen kann die OP am 11.3. stattfinden!" Das war ein Tiefschlag für mich.
Alles wurde für den schlimmsten Fall geregelt: Patientenverfügung, Testament, letzter kurzer Ausflug an die Französische Nordseeküste…!!!
Einzug ins Krankenhaus, früh gleich als erster Patient stundenlang operiert, mittags wieder aufgewacht, hängend an Schläuchen, eine Woche gelegen unter Todkranken. Am 17.3. der Professor: "Sie können nach Hause. Keine Metastasen bisher gefunden. Sie sind genesen!" Ich habe ihn geherzt. Hoch heben konnte ich ihn in meinem Zustand nicht. "Sie können auch nach den USA reisen im August, nur belasten Sie sich nicht zu sehr!"
Meine Auferstehung fand statt und ich bekam Hoffnung auf ein 'zweites Leben'. Bei Jutta stellte man Schilddrüsenprobleme fest und behandelte sie mit einer radioaktiven Schluckpille. Ihr sagte man: "Die Stabilisierung der Schilddrüsenfunktion kann ein halbes Jahr dauern. Vorläufig ist keine Operation nötig." Also konnten wir wieder planen.
Am 15. Mai fand ein Klassentreffen "50 Jahre Abitur " in Stollberg/Erzgebirge statt. Das verbanden wir gleich mit Besuch der Verwandten und der Anreise für eine Radurlaubswoche "400km auf dem Weserradweg von Hannoversch Münden nach Bremen".
Der Sommer war dieses Jahr in Belgien sehr sonnig und wir konnten uns noch Kondition holen für die 'heiße' Reise "Quer durch die USA von Los Angeles nach New York" im August. Es wurde eine aktive Reise von 10.000 Rotel-Bus-Kilometern durch 16 US-Staaten. Wir überstanden sie wohlbehalten und voller "Premieren"-Eindrücke. Wir sind noch immer bei der Auswertung und Dokumentierung!
Der nächste Höhepunkt war die Deutschlandreise im November, um den
89. Geburtstag meiner Mutti in Zwönitz / Erzg. zu feiern. Sie sang noch immer am Lautesten und Richtigsten! Es war ein harmonisches Einsingen für ihren hoffentlich 90. Geburtstag im nächsten Jahr!!! Dazu gab es Abstecher nach Bernau bei Berlin, KW, Guben, Bad Schlema, Raum, Beutha, Hartenstein, Lauterbach, Zwickau, Leipzig, Nürnberg und Krefeld. "Dass ich das noch erleben darf! ", würde Ernst aus Stöckse/Nienburg gesagt haben. Und aus eigener Erfahrung: Unsere verfügbare Zeit auf Erden ist so kurz und kostbar, dass man sie sich nicht mutwillig kaputt machen sollte!
In diesem Sinne, traditionsgemäß: Wir wünschen Euch, Euren Verwandten und Freunden eine Frohe Weihnacht und ein Gesundes Neues Jahr 2010. Wir umarmen Euch. Auf Wiedersehen! Herzlichst Jürgen und Jutta

Mittwoch, 31. Dezember 2008

Allen in den BESTEN JAHREN alle Gute für das Jahr 2009

An alle Oldies!
Ihr seid doch jung geblieben. Also bleibt gesund und aktiv.
Seht mal es geht noch ab und zu, sogar mit der Tochter:

Donnerstag, 25. Dezember 2008

Jahresend-Brief 2008




Gent-Zwijnaarde im Dezember 2008

Ihr Lieben!
Hier kommt ein Brief aus Belgien. Das Jahr 2008 geht zu Ende.
Wieder ein kleines Resümee. Es war ein schönes Jahr.
Natürlich gab es Sonne und Regen, Licht und Schatten. Aber so ist das Leben!
Wir haben einige Reisen gemacht. In Frankreich besuchten wir die Region Poitou-Charentes. Im Februar bereiteten wir eine Flussfahrt für Freunde vor. Diese Bootfahrt fand dann im Mai erfolgreich statt. Ich bin stolz, dass ich mit meinen Kenntnissen in der Französischen Sprache helfen konnte. Natürlich probierten wir auch den Cognac und den Pineau des Charentes. Am Atlantik kosteten wir auch Austern. Auf der Rückfahrt besuchten wir die Städte La Rochelle, Tours und Paris.
Im Mai machten wir eine Fahrradreise in Österreich. Wir fuhren von Passau nach Wien entlang der Donau. Österreich ist ein gastfreundliches Land. Wir legten 400 km mit den Fahrrädern zurück. Es gab auch viele Verkostungen von örtlichen Produkten und zwei Theaterbesuche.
In Thüringen konnten wir am festlichen 80. Geburtstag von Juttas Cousin Wolfgang teilnehmen.
Im Sommer blieben wir in Belgien. Jutta hat viele Pflanzen auf der Terrasse. Die Pflanzen fordern eine Menge Pflege und Wasser.
Tochter Haike und ihr Mann kamen uns besuchen. Wir zeigten ihnen viele schöne Plätze in Belgien. Einige Tage waren wir zusammen auch mit den Fahrrädern unterwegs.
Im September fuhren wir mit einer belgischen Busreisegesellschaft nach Mittelspanien. Rund um die Hauptstadt Madrid gibt es viele interessante Städte. Ich nenne nur Burgos, Segovia, Avila, Salamanca, Cáceres und Cuenca. Es war eine Bildungsreise.
Anschließend hatten wir noch Freunde aus Solingen zu einem ersten Belgien-Besuch zu Gast. Sie waren angetan von den vielen Sehenswürdigkeiten. Wir konnten ihnen bei hellstem Sonnenschein Gent, Brügge, Brüssel und die Nordsee zeigen.
Im Oktober kam Kunststudent Juri Klebanov aus Israel für vier Tage nach Belgien. Es war eine schöne Begegnung nach12 Jahren. Wir mussten ein Erkennungszeichen für das Wiedersehen ausmachen. Ein besonderer Höhepunkt war das Zusammentreffen mit Brüssels Oberbürgermeister. „These days were great!“
Im November waren wir beinahe vier Wochen in Deutschland. Wir feierten vor allem den 88. Geburtstag meiner Mutter. Alle Verwandten und Freunde waren gesund. Die Feier verlief sehr harmonisch. Wir haben viel gelacht und gesungen.
In dieser Zeit besuchten wir auch Verwandte und Bekannte in Leipzig, Pirna, Guben, Pankow, Mahlsdorf, Dresden, Bernau bei Berlin, Zwickau, Hartenstein, Stollberg, Raum und Beutha. Es war eine sehr erlebnisreiche Zeit. Deutschland hatte natürlich viel Neues zu bieten.Nun sind wir zurück in Belgien.
Wir bereiten uns für das Weihnachtsfest vor.
Wir stellen Weihnachtsschmuck auf und schreiben Briefe und Mails mit guten Wünschen an unsere Verwandten und Freunde.
Wir hoffen, dass es Euch gut geht. Sicher werdet ihr ähnliche Vorbereitungen für Weihnachten treffen.
Wir wünschen Euch und Euren Verwandten und Freunden eine schöne Weihnacht und ein gesundes Neues Jahr 2009.
Wir umarmen Euch.
Auf Wiedersehen!
Herzlichst Jutta und Jürgen

Jahresend-Brief 2007


Gent, im Advent 2007

Ihr Lieben,

schnell ist ein weiteres Jahr vergangen und es kommt der etwas längere "Wünsche-Brief" aus Belgien.
Wie in den letzten 'Jahresendberichten' auch, wollen wir ein paar Informationen über uns mit hineinschreiben. Manches wird sich wiederholen, weil sich der Inhalt vom Brief manchmal mit "Nur-so-zwischendurch-Mails" deckt. Und Mails hat der PC-Fan doch das ganze Jahr verstreut!!
Wir sind seit einem Jahr Rentner. Wir genießen diesen Status. Glücklicherweise sind wir gesund und neugierig geblieben. Wir haben weiterhin angenehmen Stress mit unseren Hobbys. Jutta wird eine immer bessere 'Kolchosfrau'. Die Gartenterrasse grünt und blüht! Ich festige mich am Computer durch Studium neuer Software. Wir reisen viel vor allem zu weiteren bisher "weißen Flecken", aber auch zu Neuentdeckungen in unserer ehemaligen DDR. Natürlich ist alles im Rahmen von unserem kleinen Budget.
Im Februar waren wir in Ägypten auf der Halbinsel Sinai. Der anstrengende nächtliche Aufstieg auf den Mosesberg hat uns im Gewühl der Araber und anderer Touristen nicht gläubiger gemacht! Erstmalig haben wir Schnee dort unten erlebt.
Juttas 60. Geburtstag feierten wir auf Deutschlands größter Insel, Rügen. Hotel "Granitz" in Binz und die Ausflugsmöglichkeiten (Arkona, Wiek, Prora, Dampfzug …) können in der Vorsaison nur empfohlen werden. Kurze Vorzugs-Reisen führten uns an die Mosel (Beilstein) und in den Schwarzwald (Enzklösterle, Herrenzimmern). Dort ist es immer schön!
Unsere Fahrradtour 2007 ging um den Neusiedler See in Österreich und Ungarn (rund 300 km, flache Strecke, Buschen-Schänken!).
Die zweite Familien-Runde brachte uns u.a. in den Reichstag, zu einer Paddeltour auf der Neiße, ins Plastinarium Guben, in die Schnaps-Brennereien Lauter und Bockau, in das Radon-Bad Schlema, auf den Fichtelberg, zu den Elbhangschlössern in Dresden – aber auch auf den Stadtfriedhof Zwickau. Hier trauerten wir um unsere liebe Radurlaub-Kameradin Margot!!!
Mit einer belgischen Gruppe waren wir im September mit dem Autobus in Andorra und angrenzenden Orten in Frankreich und Spanien (Details wurden uns durch eine Ex-Belgierin wunderbar erläutert!).Im November konnten wir den 87. Geburtstag unserer Mutti in Zwönitz/Erzgebirge feiern.
Sie hat starke Schmerzen in den Hüften und im Rücken. Aber sie ist noch tapfer und lebenslustig. Sie erledigt ihren Haushalt noch selbst. Sie hilft sogar noch anderen jüngeren und älteren Menschen. Auch dieser Höhepunkt war wieder mit Vor- und Nachspiel in Königs Wusterhausen, Bernau, Werbellinsee, Zwickau, Dresden, Liberec und Leipzig verbunden. Sohn Lutz arbeitet noch bei der Computer-Firma IBM. Tochter Haike ist Unterstufen-Lehrerin in Dresden. Tochter Anne war arbeitslos und hat nun einen befristeten Job im Sozialamt. Uns geht es also gut. Wir wollen deshalb demütig und dankbar für Sonne und Schatten sein.
Nun zu den eigentlichen Wünschen. Wir hoffen, dass ihr Euch auch gut fühlt und gesund seid. Wir wünschen Euch und den Eurigen eine schöne Vorweihnachtszeit, ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes uns glückliches Neues Jahr 2008.
Wir grüßen Euch und drücken Euch 'virtuell'. Alles, alles Gute!

Herzlichst Jutta und Jürgen aus Belgien