Samstag, 21. Dezember 2013

Jahresbericht 2013 und Wünsche für Weihnachten und das Jahr 2014

   


                                                                                                                                        Gent-Zwijnaarde, im Dezember 2013
Ihr Lieben, 

wieder geht ein Jahr zur Neige. Die Zeit scheint immer schneller zu vergehen! Traditionell kommt von uns ein Jahres-Resümee. Es soll Euch informieren und für uns ist es eine 'Erinnerungs-Konserve'.
Jetzt im Advent ist es in Belgien schneefrei und trüb. Die Adventsstimmung ist aus dem Erzgebirge importiert: Adventskranz, Hartensteiner Weihnachtsstern, Schwibbogen, Pyramide. Weihnachtzeit findet in Belgien nur in den Einkaufzentren und auf kleinen Kommerz-Weihnachtsmärkten statt. Abends sind die Jalousien der Wohnungen geschlossen und es leuchten keine Schwibbögen!
2013 war wieder ein Jahr voller, meist angenehmer, Ereignisse. Vor allem: wir und die Verwandten sind gesund und von Naturkatastrophen verschont geblieben! Natürlich gibt es Zipperlein, die sich aber mit Voltaren und Blutdruck-Mittelchen begrenzen lassen.

Zu Jahresbeginn hatten wir die üblichen netten, sozialen, Empfänge in der Gemeinde Gent/Zwijnaarde und unserer Dekenei (Nachbarschaft). Auch das Neujahrskonzert der Königlichen Harmonie Zwijnaarde in der Dorfkirche verbindet die Bewohner.

Im Januar konnte ich mein 9. Buch "Familiengesangbuch, Teil 3" beim Verlag EPUBLI zum Jubiläumspreis drucken lassen. Vor Jahren hätte ich nicht gedacht, dass ich überhaupt auch nur ein Buch machen könnte!

Auch dieses Jahr brachte wieder einige Reisen. Im März hatten wir eine Winterurlaubswoche in Fügen/Tirol (Ausflüge nach  Achenkirch, Hintertux, Mayrhofen, Stummerberg, Pertisau, Hochfügen) mit viel Schnee und Sonne. Alte Langlauftechnik und ein halber Tage Alpin wurden ohne Stürze gemeistert. Wir sind diesmal meist zu Fuß ohne Risiko in der Winterlandschaft gewandert. Erbauende Momente waren Museum Widumspfiste Fügen (Tiroler Sänger trugen das Lied "Stille Nacht, heilige Nacht" in alle Welt) und im Öko-Kraftwerk Binderholz Fügen (Entwicklung eines armen Dorfjungen zum größten Holzunternehmer Österreichs; Geschichte der Holzverarbeitung; Binder-Buch "Du packst es!").

Traditionsgemäß radelten wir im Mai unsere nunmehr 22. Radtour. Ein Kurs von Séte nach Carcassonne am Canal du Midi / Frankreich wurde mit geliehenen E-Bikes bewältigt. Die Motor-Unterstützung half über Treidelwege und gegen den Mistral! 
2 Zusatztage Toulouse brachten weitere Geschichts- und Raumfahrt-Informationen.

Dieses Jahr wurde vom neuen Vermieter eine Menge am Haus getan. So bekamen wir neue Fenster und Türen, auch die Zementfugen an den Klinkerziegelwänden wurden an der Wetterseite erneuert. So mussten wir wegen dem dabei entstehenden Staub einige Sommerwochen bei geschlossenen Jalousien zubringen und viel Reinigungsarbeiten ausführen.

Zwischendurch waren wir eine Woche in Deutschland, erledigten den Hänger-TÜV in Guben und besuchten die Kinder in Königs Wusterhausen und in Dresden. Mit meiner Mutti fuhren wir zu meinem Geburtsort Wiesa und zu ihrem nach Jöhstadt und hatten dort schöne Gespräche.

In und um Zwijnaarde wurde und wird augenblicklich viel gebaut. Am 17. Juli wurde das neue (vielleicht Belgiens Schönstes) Stadion vom scheidenden König Albert II. eingeweiht. Man kann die Torschreie bei gutem Wind bis zu uns hören! Auch die Umgehungsstraßen längs des Ringkanals und die Verlängerung der Straßenbahn bis zur Bibliothek bringen viel Aufregung und Verkehrshindernisse.

Wir waren deshalb ganz froh, dass noch 2 interessante 'Wegfahrten' bevorstanden. Eine 23. Radfahrwoche wurde im September vom Schwager im 'LAND FLEESENSEE' in der Mecklenburger Seenplatte organisiert. Von einer Ferienwohnung erschlossen wir mit E-Bikes und Pkw Göhren-Lebbin, Malchow, Röbel, Waren, Plau, Nossentiner Hütte, Mirow, Neustrelitz, Hohenzieritz, Speck. Mit der in Indien 2011 bewährten Reiseagentur TourVital, Köln starteten wir dann vom 22.10.-10.11.2013 zum Jahreshöhepunkt, einer dreiwöchigen China-Rundreise einschließlich Hongkong.
Ein halbes Jahr hatten wir uns mit China-Reiseunterlagen beschäftigt. Ich hatte über youtube sogar Chinesisch-Lektionen genommen! Die Reise selbst war dann so überwältigend und vielfältig, dass man kaum weiß, wie man darüber berichten soll, weil viele Dinge auch nur als ein 'Stäubchen' von dem Riesenland und seiner besonderen Kultur auf uns eindrangen. Wir hatten also verwunderte Augen und offene Münder ob der Entwicklung in China!
Im Augenblick bin ich bemüht, darüber mein 10. Buch zu machen!

Weil ein Großteil der Gruppe, und auch ich, durch die Temperaturunterschiede von 10-30 °C und den Klimaanlagen erkältet zurück kamen, starteten wir wegen Ansteckungsgefahr nicht sofort zum 93. Geburtstag meiner Mutter (12.11.) ins Erzgebirge.
Wir trafen uns dann mit meinen Kindern am Samstag, dem 16.11.2013 bei ihr in Zwönitz.

Weihnachten und das Jahresende verbringen wir ruhig in Belgien (beim neuen König Philippe bzw. Filip)!!!
Wir wünschen uns weiterhin Kontakte, per Telefon, per Brief, per Mail oder Besuche und natürlich Frieden, Harmonie und Freundlichkeit in der Welt. 

Euch wünschen wir eine besinnliche Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes und glückliches Jahr 2014.

Herzlichst Jutta und Jürgen   
                 

Samstag, 15. Dezember 2012


Gent-Zwijnaarde, im Dezember 2012   
Ihr Lieben,

ehe unsere frommen Wünsche kommen, wieder ein kleiner Rückblick auf unser Jahr 2012. Es raste wieder vorbei - aber das ist wohl bei uns Oldies so, weil wir im Tempo der heutigen Zeit einfach mitgerissen werden. Man staunt über jede Weltneuheit oder politische Lage, versteht sie kaum und schon kommt die Nächste!

Zu Jahresbeginn hatten wir einige nette Empfänge in der Gemeinde Gent und unserer Dekenei (Nachbarschaft).
Auch das Neujahrskonzert der Königlichen Harmonie von Zwijnaarde war fein. Im Februar lockten uns Geutelinge (gegossene Pfannkuchen) in die Flämischen Ardennen.

Jutta wurde im März "Vollrentner" und bekommt nun, wie ich, einen Teil der Rente aus Deutschland und einen aus Belgien.

Auch dieses Jahr brachte wieder einige Reisen. Im März hatten wir eine Winterurlaubswoche im Tiroler Kaiserwinkl (Kössen; Ausflüge nach  Kitzbühel und Reit im Winkl) mit viel Schnee und Sonne. Alte Langlauftechnik und zwei halbe Tage Alpin wurden ohne Stürze gemeistert. Aber man läuft doch auch schon ganz gern zu Fuß ohne Risiko.
Traditionsgemäß radelten wir im Mai unsere nunmehr 20. Radtour. Ein Rundkurs im Elsass / Frankreich wurde erstmalig mit E-Bikes bewältigt. Die Motor-Unterstützung half über Wasserscheiden und in den Weinbergen enorm! Unsere Zukunft!!!
Im September wagten wir uns in der 21. Radurlaubswoche an das Inselhüpfen in Ostfriesland. 4 Inseln schafften wir, aber weil das Wetter nicht ganz so freundlich war, liefen wir meist zu Fuß.

Den Sommer verbrachten wir in Belgien. Blumen und Pflanzen konnten von Jutta versorgt werden. Die 'Genter Feesten' waren teilweise verregnet aber gegen Ende dann sonnig und wir erlebten eine stimmungsvolle Gesangstunde von Liedern in Genter Dialekt. Der Blumenteppich auf dem Grand Place in Brüssel war wieder ansehenswert. Innerhalb Belgien sind wir  häufig mit dem Fahrrad gefahren und haben verschiedenste Veranstaltungen besucht.

Im September bekamen wir von der Tochter der krebserkrankten Vermieterin die schlechte Nachricht, dass unser Haus verkauft würde. Bei Eigenbedarf des Käufers hätte das bedeutet, dass wir unabhängig  vom Alter, binnen 6 Monaten das Haus verlassen müssten. Wir hatten schwere Wochen mit roten Ohren! Glücklicherweise wurde das Haus an eine Verwandte verkauft, die keinen Eigenbedarf hat und uns als gute Mieter weiter behalten will,  jedoch mit einer Mieterhöhung von 50 Euro! Das war schmerzlich aber noch billiger als ein Umzug!

Der 92. Geburtstag meiner Mutter wurde zum familiären Höhepunkt. Durch ihre neue Lebensqualität, neue Hüfte, Rollator und Hörgeräte, ist sie wie neu geboren. Sie reimt, singt, führt ihren eigenen Haushalt und hilft im Kirchenkreis und einem Altenheim. Möge es noch lange so bleiben!
Danach machten wir noch eine kleine Reise ins Osterzgebirge (Pockau, Lengefeld, Freiberg, Holzhau, Rechenberg, Neuhausen, Deutschneudorf), nach Cottbus und Guben sowie nach Bernau/Berlin und Krefeld.

Besuchern, die wir hier betreuten, hat unser Belgien, wie sie sagten, gefallen.

Gesundheitlich geht es uns relativ gut. Es sind normale Alterserscheinungen, die wir erleiden. Toi, toi, toi!

Weihnachten und das Jahresende verbringen wir ruhig in Belgien.
Wir wünschen uns weiterhin Kontakte, per Telefon, per Mail oder Besuche und natürlich Frieden und Freundlichkeit in der Welt.

Euch wünschen wir eine besinnliche Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes und glückliches Jahr 2013.

Herzlichst Jutta und Jürgen

Dienstag, 4. Januar 2011

Man fühlt sich seit Wochen wie ein Vorverurteilter Verbrecher

Liebe Monika, lieber Wilhelm,
vielen Dank für Eure Wünsche und Infos. Natürlich auch "Beste wensen en een goede gezondheid" - wie es die Belgier sagen und auch Eure Gast-Holländer vielleicht gesagt haben. Gesund bleiben ist das höchste Gut. Gefolgt natürlich durch die "warme liefde".
Ich selbst hänge augenblicklich bissel durch. Neben vielen kleinen positiven Dingen gibt es auch eine Fast-Kettenreaktion: Finanzamt Neubrandenburg hat eine Spezialabteilung - Rentner im Ausland - eingerichtet und 260 neue Mitarbeiter suchen im Ausland lebende Rentner kräftiger als die Inlands-Rentner zu besteuern. Mir will man 5000 Euro seit 2006 abverlangen. Habe Veto eingelegt und Beweise eingereicht. Jeden Tag warte ich auf den Briefträger mit einem neuen Bescheid. Falls ich ziemlich frei ausgehen sollte, kaufe ich mir einen neuen Laptop (Medion 799 Euro) mit einer verbesserten Leistung und 4 GB RAM. Bei meinem bisherigen,den ich aufgeräumt habe und wahrscheinlich zu viel gelöscht habe, lässt sich Windows nicht mehr starten. Ich habe ihn erstmal in die Ecke gestellt. Auch eine Reise könnten wir machen. Heute habe ich die Fahrradsaison 2011 mit rund 20 km angefangen. Ein Kettler-Dealer hatte die neuesten E-Bikes im Angebot und ließ mich Probe fahren. Mit einem Geschenkbon wären wir für 2000 Euro pro Rad wunderbar versorgt! Auch meine Digitalkamera SonyCybershot blitzt nicht mehr. Also eine Kamera müsste auch mal sein. Ja es kam eins zum anderen und am 6. Januar muss ich wieder unter den Krebs-Scanner, dessen Ergebnis der Professor am 13. Januar eröffnen wird.
Also ihr seht ich, dass ich augenblicklich in 1000 Ängsten schwebe.
An positiven Dingen sind zu nennen, dass mein drittes Buch, eine Reportage zum 90. Geburtstag meiner Mutter, gut angekommen ist. Hier ist eine ruhige Wetterlage und der Schnee weicht vielen Knospen, die an den Sträuchern sichtbar werden. So beginnt bei uns der Rosmarin zu blühen. Am 2. Januar war wieder ein Neujahrsempfang mit Dixi-Klängen, Trank und Gegrilltem auf dem Dorfplatz. In unserer direkten Umgebung wird am 9. Januar ebenfalls ein Nachbarschaftstreffen mit gleichen Darbietungen sein. Von den Verwandten und Freunden haben wir auch positive Nachrichten.Das hilft dann bissel in der gegenwärtigen Lage.
Nun habe ich so ziemlich alles von der Seele.
Bleibt gesund, lieb und neugierig. Und man mailt sich weiterhin. Wir freuen uns auf Wilhelms Berichte!
Herzlichst Jutta und Jürgen

Ein etwas trauriges Resümee vom Jahr 2010

Gent, im Dezember 2010
Liebe Lesertraditionsgemäß ein Jahres-Resümee von den Herrbergers aus Gent/Belgien. 2010 war wieder ein turbulentes Auf und Ab. Beginnend beim Ab und dem neulichen KO-Schlag Ende November: Das Finanzamt Neubrandenburg (Abteilung RiA = Rentner im Ausland) sendete mir einen Rentensteuer-Nachbezahlungs-Bescheid für die Jahre 2006-2010 in einer Höhe von 5.559,20 Euro!!! Herrliches Weihnachtsgeschenk. Für 29 Arbeitsjahre Deutschland, 15,5 Arbeitsjahre Belgien monatlich 120 Euro Steuer bei einer Durchschnittsrente von 1.500 Euro (D+B)! Habe Einspruch erhoben und aufmerksam gemacht, dass man mich nicht als Ausländer besteuern soll, weil ich in Belgien einen kleinen Rentenanteil unter dem Existenzminimum beziehe. Hoffe, dass damit der Steuernachbezahlungs-Spuk vorbei ist. Hatte tagelang Schlafstörungen und keine Lust zum Schreiben beziehungsweise auf Weihnachten überhaupt! Jutta laboriert noch an einer Schilddrüsenbehandlung und ich muss alle 6 Monate zur Krebsnachsorge.Ansonsten sind wir einigermaßen gesund geblieben und hatten auch viele Erlebnisse und Reisen. Im Januar nahmen wir teil an der Seebestattung unseres Freundes Siegfried Starosta in Scheveningen/Den Haag/NL. Vom 6.3.-13.3. verbrachten wir einen feinen Winterurlaub im zur Österreichischen Zugspitz-Arena gehörigen Bichlbach. Im April hatten wir einige Gäste zur berühmten Genter Blumenausstellung "Floralien" hier. Der Mai lieferte eine Reihe von Ereignissen: Mutti-Besuch in Zwönitz/Erzg., Klassentreffen 55. Jahre Grundschulabschluss in Beutha; Teilnahme an Hochzeit Sigrid und Wilfried Thieler in Heidelberg; Fahrradwoche im Münsterland. Ab 4.6. folgte dann schon die zweite Deutschlandreise mit vielen Höhepunkten: 775-Jahrfeier Guben, Kurzbesuche in Forst, Neuzelle, Wendisch Rietz, Bernau bei Berlin, Neues Museum Berlin, Schloss Paretz (Lieblingssitz von Luise, Königin von Preußen), Krefeld. Das große flämische Volksfest "Genter Feesten" verbrachten wir im Sonnenschein mit Freunden zum Teil aus Deutschland (u.a. Handschlag mit Ex-NATO-Generalsekretär Willy Claes, heute Pianist).Natürlich machten wir auch viele Radtouren in der Genter Umgebung, darunter das "Gentse Buitenband" mit 45 km. Am 19.8. bekam ich von Verlag epubli die Druckausgabe des Buches "Dichten - eine Krankheit", das ich als Ghostwriter und Fotograf meiner dichtenden Mutti verfasst hatte. Mein Erstes Buch!Zweites Buch: "Hochzeitsreportage SIWI" am 6.8. von Empfängern mit Rührungstränen bedacht. Den zweijährlichen, Brüsseler-Blumenteppich besuchten wir mit Freunden am 14.8. Prächtige ostflandrische Gärtnerarbeit!Am 19.8. verursachte ich meinen ersten Verkehrsunfall nach 50 Jahren Führerscheinbesitz, bei dem ich einen AUDI-Geländewagen beim Linksabbiegen leicht rammte. Natürlich musste er vorsichthalber der Versicherung gemeldet werden. Glücklicherweise gab es nur kleine Farbabschürfungen und die Einstufung als Minimaldelikt.Erstmalig in unserer 15-jährigen Radurlaubspraxis fügten wir im September 2010 eine zweite kollektive Radepisode in einem Jahr an: 8 Tage Sternfahrten Altmühl und Donau, von Breitenfurt/Dollnstein aus. Aktiv, ruhig, erlebnisreich!Im Oktober ging es wieder nach Deutschland. Besuch Mutti mit Fahrt nach Klingenthal (Buch und Hut von Enkel des Erzgebirgs-Dichters Anton Günther), Mühlleithen, Carlsfeld; in Dresden-Langebrück trafen sich die ehemaligen Mitarbeiter der DDR-Handelsvertretung, Botschaft und sonstigen Vertretungen in Rumänien zu einem Wiedersehen. Wir verbanden das mit Kurzbesuchen im Seifersdorfer Tal, Radeberg, Dresden-Weißer Hirsch, Pirna, Pfaffenstein, Brand bei Hohnstein, Leipzig, Kyffhäuser (Panorama und Denkmal).Im November folgte dann die Mithilfe beim 90. Geburtstag meiner Mutti im Erzgebirge mit Besuchen im Radonbad Schlema und "Manufaktur der Träume" Annaberg. Es wurden harmonische Familien-Feiertage für sie und uns. Es war die wichtigste Feier des Jahres! Auch als Dichterin und Sängerin des Erzgebirges wurde sie mehrfach herausgehoben. Danach besuchten wir nochmals Guben, den neuen Riesen-Christus in Swiebodzin/PL, die Preußen-Schlösser Oranienburg und Rheinsberg, sowie die Weihnachtspostfiliale im OT Himmelpfort von Fürstenberg/Havel. Man kann eigentlich nur dankbar und demütig sein, so vieles Interessantes und Berührendes erlebt zu haben. Allen Verwandten und Freunden vielen Dank für eure Zuwendung und Hilfe, auch für Briefe und Mails!!!Wir wünschen eine schöne Adventszeit, ein frohes Weihnachten und ein gesundes und glückliches Jahr 2011. Herzlichst Jutta und Jürgen

Donnerstag, 15. Juli 2010

Erna, unsere Freundin aus De Pinte





Sie lebe hoch!
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Samstag, 27. März 2010

Als Neurentner nach Sinai/Ägypten


Als ich 2006 mit 65 Jahren in Rente gehen konnte, und meine Frau mit 59 gleichzeitig einen Belgischen Vorruhestand antreten konnte, kam bei der Verabschiedung im Betrieb so viel Geld zusammen, dass wir davon einen Urlaub in Ägpten finanzieren konnten. Nochmals Dank an unsere Ex-Kollegen!
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Picasa-Technik


Es ist unwahrscheinlich, was Picasa alles kann.

Personen-Fotos wurden gefunden zu Hauf.

Aber jetzt kam rot - wahrscheinlich sind es auch für Picasa zu viele auf meinem PC.

Ich habe jetzt auch rote Ohren und muss suchen, wie es weiter geht!

In diesem Sinn - ein schönes PC-Wochenende an alle.

Herzlichst Jürgen

Freitag, 26. März 2010

Kann ich mit 69 noch PICASA beherrschen?

Hallo, der PC-Fan hat wieder mal das Vorhaben, Neues dazuzulernen. Heute soll es der Umgang mit Picasa sein, weil ich hoffe, auch kleine Filmchen aus Fotos und Video-Sentenzen zu erstellen . Und dazu soll Picasa geeignet sein! Und vor allem soll es ja ein Programm für Einsteiger sein!
Vorläufig habe ich aber starke Bedenken, weil das Menü so vielfältig ist.
Aber auf Französisch sage ich mir "Bon courage, jeune homme!"
Auf Bayerisch würde Beckenbauer wohl meinen: "Schau'n mr mal!"
Auf gut Sächsisch würde es heißen: "Es wird schon wer'n mit der Mutter Bärn, mit der Mutter Tschorn is es doch ooch gewor'n"!
Also nichts wie ran!!!
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Samstag, 2. Januar 2010

Jahresresümee 2009 und gute Wünsche für 2010

Gent, im Dezember 2009
Ihr Lieben,
wieder geht ein Jahr zu Ende. Viel schneller als je zuvor! Wir Oldies meinen, dass die Uhren schneller ticken, als in unseren jungen Jahren!!
2009 war sehr ereignisreich und es hätte das letzte für mich sein können! Voller Unruhe erlebten wir vom 7. bis 15.2. eine Winterurlaubswoche im Tschechischen Riesengebirge. Wie wird wohl das Ergebnis einer bei mir vorher genommenen Hautkrebsprobe ausfallen? Am 19.2. dann der Professor: "Sie haben Krebs und können aber eventuell durch eine Operation gerettet werden! Nach weiteren vorbereitenden Untersuchungen kann die OP am 11.3. stattfinden!" Das war ein Tiefschlag für mich.
Alles wurde für den schlimmsten Fall geregelt: Patientenverfügung, Testament, letzter kurzer Ausflug an die Französische Nordseeküste…!!!
Einzug ins Krankenhaus, früh gleich als erster Patient stundenlang operiert, mittags wieder aufgewacht, hängend an Schläuchen, eine Woche gelegen unter Todkranken. Am 17.3. der Professor: "Sie können nach Hause. Keine Metastasen bisher gefunden. Sie sind genesen!" Ich habe ihn geherzt. Hoch heben konnte ich ihn in meinem Zustand nicht. "Sie können auch nach den USA reisen im August, nur belasten Sie sich nicht zu sehr!"
Meine Auferstehung fand statt und ich bekam Hoffnung auf ein 'zweites Leben'. Bei Jutta stellte man Schilddrüsenprobleme fest und behandelte sie mit einer radioaktiven Schluckpille. Ihr sagte man: "Die Stabilisierung der Schilddrüsenfunktion kann ein halbes Jahr dauern. Vorläufig ist keine Operation nötig." Also konnten wir wieder planen.
Am 15. Mai fand ein Klassentreffen "50 Jahre Abitur " in Stollberg/Erzgebirge statt. Das verbanden wir gleich mit Besuch der Verwandten und der Anreise für eine Radurlaubswoche "400km auf dem Weserradweg von Hannoversch Münden nach Bremen".
Der Sommer war dieses Jahr in Belgien sehr sonnig und wir konnten uns noch Kondition holen für die 'heiße' Reise "Quer durch die USA von Los Angeles nach New York" im August. Es wurde eine aktive Reise von 10.000 Rotel-Bus-Kilometern durch 16 US-Staaten. Wir überstanden sie wohlbehalten und voller "Premieren"-Eindrücke. Wir sind noch immer bei der Auswertung und Dokumentierung!
Der nächste Höhepunkt war die Deutschlandreise im November, um den
89. Geburtstag meiner Mutti in Zwönitz / Erzg. zu feiern. Sie sang noch immer am Lautesten und Richtigsten! Es war ein harmonisches Einsingen für ihren hoffentlich 90. Geburtstag im nächsten Jahr!!! Dazu gab es Abstecher nach Bernau bei Berlin, KW, Guben, Bad Schlema, Raum, Beutha, Hartenstein, Lauterbach, Zwickau, Leipzig, Nürnberg und Krefeld. "Dass ich das noch erleben darf! ", würde Ernst aus Stöckse/Nienburg gesagt haben. Und aus eigener Erfahrung: Unsere verfügbare Zeit auf Erden ist so kurz und kostbar, dass man sie sich nicht mutwillig kaputt machen sollte!
In diesem Sinne, traditionsgemäß: Wir wünschen Euch, Euren Verwandten und Freunden eine Frohe Weihnacht und ein Gesundes Neues Jahr 2010. Wir umarmen Euch. Auf Wiedersehen! Herzlichst Jürgen und Jutta

Mittwoch, 31. Dezember 2008

Allen in den BESTEN JAHREN alle Gute für das Jahr 2009

An alle Oldies!
Ihr seid doch jung geblieben. Also bleibt gesund und aktiv.
Seht mal es geht noch ab und zu, sogar mit der Tochter:

Donnerstag, 25. Dezember 2008

Jahresend-Brief 2008




Gent-Zwijnaarde im Dezember 2008

Ihr Lieben!
Hier kommt ein Brief aus Belgien. Das Jahr 2008 geht zu Ende.
Wieder ein kleines Resümee. Es war ein schönes Jahr.
Natürlich gab es Sonne und Regen, Licht und Schatten. Aber so ist das Leben!
Wir haben einige Reisen gemacht. In Frankreich besuchten wir die Region Poitou-Charentes. Im Februar bereiteten wir eine Flussfahrt für Freunde vor. Diese Bootfahrt fand dann im Mai erfolgreich statt. Ich bin stolz, dass ich mit meinen Kenntnissen in der Französischen Sprache helfen konnte. Natürlich probierten wir auch den Cognac und den Pineau des Charentes. Am Atlantik kosteten wir auch Austern. Auf der Rückfahrt besuchten wir die Städte La Rochelle, Tours und Paris.
Im Mai machten wir eine Fahrradreise in Österreich. Wir fuhren von Passau nach Wien entlang der Donau. Österreich ist ein gastfreundliches Land. Wir legten 400 km mit den Fahrrädern zurück. Es gab auch viele Verkostungen von örtlichen Produkten und zwei Theaterbesuche.
In Thüringen konnten wir am festlichen 80. Geburtstag von Juttas Cousin Wolfgang teilnehmen.
Im Sommer blieben wir in Belgien. Jutta hat viele Pflanzen auf der Terrasse. Die Pflanzen fordern eine Menge Pflege und Wasser.
Tochter Haike und ihr Mann kamen uns besuchen. Wir zeigten ihnen viele schöne Plätze in Belgien. Einige Tage waren wir zusammen auch mit den Fahrrädern unterwegs.
Im September fuhren wir mit einer belgischen Busreisegesellschaft nach Mittelspanien. Rund um die Hauptstadt Madrid gibt es viele interessante Städte. Ich nenne nur Burgos, Segovia, Avila, Salamanca, Cáceres und Cuenca. Es war eine Bildungsreise.
Anschließend hatten wir noch Freunde aus Solingen zu einem ersten Belgien-Besuch zu Gast. Sie waren angetan von den vielen Sehenswürdigkeiten. Wir konnten ihnen bei hellstem Sonnenschein Gent, Brügge, Brüssel und die Nordsee zeigen.
Im Oktober kam Kunststudent Juri Klebanov aus Israel für vier Tage nach Belgien. Es war eine schöne Begegnung nach12 Jahren. Wir mussten ein Erkennungszeichen für das Wiedersehen ausmachen. Ein besonderer Höhepunkt war das Zusammentreffen mit Brüssels Oberbürgermeister. „These days were great!“
Im November waren wir beinahe vier Wochen in Deutschland. Wir feierten vor allem den 88. Geburtstag meiner Mutter. Alle Verwandten und Freunde waren gesund. Die Feier verlief sehr harmonisch. Wir haben viel gelacht und gesungen.
In dieser Zeit besuchten wir auch Verwandte und Bekannte in Leipzig, Pirna, Guben, Pankow, Mahlsdorf, Dresden, Bernau bei Berlin, Zwickau, Hartenstein, Stollberg, Raum und Beutha. Es war eine sehr erlebnisreiche Zeit. Deutschland hatte natürlich viel Neues zu bieten.Nun sind wir zurück in Belgien.
Wir bereiten uns für das Weihnachtsfest vor.
Wir stellen Weihnachtsschmuck auf und schreiben Briefe und Mails mit guten Wünschen an unsere Verwandten und Freunde.
Wir hoffen, dass es Euch gut geht. Sicher werdet ihr ähnliche Vorbereitungen für Weihnachten treffen.
Wir wünschen Euch und Euren Verwandten und Freunden eine schöne Weihnacht und ein gesundes Neues Jahr 2009.
Wir umarmen Euch.
Auf Wiedersehen!
Herzlichst Jutta und Jürgen

Jahresend-Brief 2007


Gent, im Advent 2007

Ihr Lieben,

schnell ist ein weiteres Jahr vergangen und es kommt der etwas längere "Wünsche-Brief" aus Belgien.
Wie in den letzten 'Jahresendberichten' auch, wollen wir ein paar Informationen über uns mit hineinschreiben. Manches wird sich wiederholen, weil sich der Inhalt vom Brief manchmal mit "Nur-so-zwischendurch-Mails" deckt. Und Mails hat der PC-Fan doch das ganze Jahr verstreut!!
Wir sind seit einem Jahr Rentner. Wir genießen diesen Status. Glücklicherweise sind wir gesund und neugierig geblieben. Wir haben weiterhin angenehmen Stress mit unseren Hobbys. Jutta wird eine immer bessere 'Kolchosfrau'. Die Gartenterrasse grünt und blüht! Ich festige mich am Computer durch Studium neuer Software. Wir reisen viel vor allem zu weiteren bisher "weißen Flecken", aber auch zu Neuentdeckungen in unserer ehemaligen DDR. Natürlich ist alles im Rahmen von unserem kleinen Budget.
Im Februar waren wir in Ägypten auf der Halbinsel Sinai. Der anstrengende nächtliche Aufstieg auf den Mosesberg hat uns im Gewühl der Araber und anderer Touristen nicht gläubiger gemacht! Erstmalig haben wir Schnee dort unten erlebt.
Juttas 60. Geburtstag feierten wir auf Deutschlands größter Insel, Rügen. Hotel "Granitz" in Binz und die Ausflugsmöglichkeiten (Arkona, Wiek, Prora, Dampfzug …) können in der Vorsaison nur empfohlen werden. Kurze Vorzugs-Reisen führten uns an die Mosel (Beilstein) und in den Schwarzwald (Enzklösterle, Herrenzimmern). Dort ist es immer schön!
Unsere Fahrradtour 2007 ging um den Neusiedler See in Österreich und Ungarn (rund 300 km, flache Strecke, Buschen-Schänken!).
Die zweite Familien-Runde brachte uns u.a. in den Reichstag, zu einer Paddeltour auf der Neiße, ins Plastinarium Guben, in die Schnaps-Brennereien Lauter und Bockau, in das Radon-Bad Schlema, auf den Fichtelberg, zu den Elbhangschlössern in Dresden – aber auch auf den Stadtfriedhof Zwickau. Hier trauerten wir um unsere liebe Radurlaub-Kameradin Margot!!!
Mit einer belgischen Gruppe waren wir im September mit dem Autobus in Andorra und angrenzenden Orten in Frankreich und Spanien (Details wurden uns durch eine Ex-Belgierin wunderbar erläutert!).Im November konnten wir den 87. Geburtstag unserer Mutti in Zwönitz/Erzgebirge feiern.
Sie hat starke Schmerzen in den Hüften und im Rücken. Aber sie ist noch tapfer und lebenslustig. Sie erledigt ihren Haushalt noch selbst. Sie hilft sogar noch anderen jüngeren und älteren Menschen. Auch dieser Höhepunkt war wieder mit Vor- und Nachspiel in Königs Wusterhausen, Bernau, Werbellinsee, Zwickau, Dresden, Liberec und Leipzig verbunden. Sohn Lutz arbeitet noch bei der Computer-Firma IBM. Tochter Haike ist Unterstufen-Lehrerin in Dresden. Tochter Anne war arbeitslos und hat nun einen befristeten Job im Sozialamt. Uns geht es also gut. Wir wollen deshalb demütig und dankbar für Sonne und Schatten sein.
Nun zu den eigentlichen Wünschen. Wir hoffen, dass ihr Euch auch gut fühlt und gesund seid. Wir wünschen Euch und den Eurigen eine schöne Vorweihnachtszeit, ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes uns glückliches Neues Jahr 2008.
Wir grüßen Euch und drücken Euch 'virtuell'. Alles, alles Gute!

Herzlichst Jutta und Jürgen aus Belgien

Mittwoch, 3. September 2008

Google Chrome


Google entwickelt sich weiter und weiter. Ich nutze es gern. Heute soll nun Google-Chrome dazu kommen.

Ich habe es herunter geladen und bin gespannt was es bringt.

Das alte Google liebe ich besonders, weil ich dort viele meiner Ausarbeitungen (Präsentationen, Excel und Word-Dateien, Fotos, Blogs) zusätzlich sicher speichern kann.

Also großer Dank an Google.

Dienstag, 2. September 2008

PC-Fan im SEPTEMBER 2008


Es geht langsam herbstlich zu und man fühlt sich nicht ganz so absonderlich, wenn man im Zimmer am PC sitzt.

Ja, der PC-Fan ist eben ein PC-Fan!

Habe nun inzwischen 3 Weblogs, was gleichbedeutend ist mit Webseiten, deren Form ich nicht selbst gestalten muss. Ich brauche nur Anklicken Neue Post und ich kann anfangen zu schreiben.

Das gute daran ist, dass diese Zeilen im großen weiten Internet gespeichert liegen und man auch bei eigenem Computerschaden noch darauf zurück greifen kann.

Als Rentner habe ich viel Zeit und kann immer wieder dazu lernen. Eine große Hilfe ist auch die ComputerBILD, die mir meine Mutter in Deutschland kauft.

Bei Besuchen im Erzgebirge hole ich die Zeitschriften ab und arbeite die interessanten Artikel ab.

Mittwoch, 27. Februar 2008

Neue Genter Attraktion: IKEA ab Sommer 2008




Ikea opent in zomer 2008 - Woonwarenhuis levert meer dan 500jobs op
De winkel van Ikea in Ternat sluit bij de opening van de nieuwe vestiging in Gent. Het voltallige personeel maakt de verhuis naar Gent mee.
GENT - Het is nu zeker, tegen de zomer van 2008 kunnen Gentenaars hun inkopen doen in een gloednieuwe Ikea-vestiging tegenover Flanders Expo. Reeds twaalf jaar lang is er sprake van de komst van Ikea naar Gent. De Ikea-vestiging aan The Loop zal 30.500 m² groot zijn en daarmee de grootste van België. ,,De winkel komt op het niveau plus een en zal op palen staan'', legt Tom Wijmeersch, directeur vastgoed Ikea België uit. ,,Op het gelijkvloers komt een parking met plaats voor 1.900 wagens; 1.200 daarvan zijn voorzien voor Ikea, de rest is beschikbaar voor de overige ontwikkelingen rondom Flanders Expo.'' Veel glasBuiten het feit dat de parking onder het warenhuis zit, verschilt het gebouw niet zoveel van de andere Ikea-vestigingen. Alleen de voorgevel ziet er anders uit. ,,Daar hebben wij veel glas in verwerkt'', gaat Wijmeersch verder. ,,Met moderne en aantrekkelijke architectuur willen wij de winkel integreren in de rest van de site.'' De investering bedraagt ongeveer 16 miljoen euro. Bij Ikea zullen in eerste instantie 400 mensen werken. Dat moet later oplopen tot 450. De ondersteunende activiteiten zoals catering en onderhoud leveren nog eens 70 banen op. naar: Dieter Herregodts

Reisegefährte Wim Quirynen ist ein feiner Kerl!







Wim und seine Familie waren mit uns auf VERHOEVEN-Busurlaub in Andorra. Er hielt sich im Hintergrund und filmte. Das wunderbare Ergebnis seiner Arbeit als Filme-Macher hat er uns geschickt einschließlich einiger Fotos seiner Frau. Wir sind ihm sehr dankbar für diese "konservierten Eindrücke". Er sollte einen "OSCAR" bekommen!!!

Frühlingserwachen 2008 - "Sperrguschn" in Nevele & Umtopfen auf Terrasse in Zwijnaarde










Nach 22 Jahren Hirtendienst in Zwijnaarde nimmt Pastor Heyse seinen Abschied













BLOCH te Gent verdwijnt





Bakkerij Bloch of Patisserie Bloch is een broodbakkerij in de Gentse winkelstraat Veldstraat, in Oost-Vlaanderen. Na 110 jaar sluit bakkerij-patisserie Bloch de deuren. Een instituut verdwijnt uit de Veldstraat. Te hoge loonkosten en zware BTW-aanslagen maken dat de zaak niet meer rendabel is, zeggen Jacques en François Bloch. Bloch stond voor kwaliteit en een enorm verscheiden aanbod. Meer dan 50 verschillende broden, meer dan 30 verschillende koeken en dan nog een resem andere producten. Op Bloch raakte je nooit uitgekeken. Jacques Bloch was vele jaren met zijn vrouw Christiane en zus Nicole de ster van de zaak. De jongste jaren namen zijn zoon François en zijn vrouw Linda die rol over.
110 jaar lang is deze zaak op de hoek van de Veldstraat en de Hoornstraat een frequent bezochte bakkerij en tearoom geweest door Gentenaars en toeristen. In maart 2008 stopt het definitief.
Elzas
De basis werd gelegd door het joodse echtpaar Benjamin Bloch (1866-1923) en echtgenote Sophie Loeb. Hij was geboren in Mackenheim in de Franse Elzas, zij in het Duitse Boppard. In 1898 kwamen ze zich vestigen te Gent nadat Benjamin al in de leer was in Charleroi en Luik, want familieleden hadden toen reeds bakkerijen in Brussel, Antwerpen en Luik.
Zij openden hun zaak onder de naam "Boulangerie Viennoise" en na de Eerste Wereldoorlog veranderde de naam in "Boulangerie Alsacienne". Omwille van het Oostenrijkse bondgenootschap met Duitsland was een naam die verwees naar Wenen niet meer populair. Daarom kozen ze voor een benaming die verwees naar de streek van hun roots de Elzas.
Oorlog
Tijdens de Tweede Wereldoorlog werden zij het als joden niet gemakkelijk gemaakt en zagen zich genoodzaakt in mei 1940 te vluchten via Frankrijk, Spanje en Portugal. Schoonzoon Rodolphe Bloch en echtgenote Alice Bloch gingen samen met hun kinderen, onder wie Jacques, wonen in New York.
Na aarzeling bleef moeder Sophie Loeb en haar dochter Marguerite de winkel verder opengehouden. Samen met de echtgenoot van Marguerite kwamen ze beide om in het concentratiekamp van Auschwitz.
Teruggekeerd uit Amerika kon de familie - in 1945 - toch het pand terug in bezit krijgen.
Vier generaties
Naast het ambachtelijk aanmaken van brood en taarten was vooral de bijhorende verbruikerszaal bekend, geen Gentenaar die het niet sinds 1905 heeft bezocht. Tijdens de oorlog stond er aangeduid dat de zaak eigendom was van joden, toch ging schrijver Felix Timmermans er eten, alleen al uit protest tegen de Duitse maatregelen.
Rodolphe Bloch runde de zaak tot aan zijn overlijden in 1958, toen kwam de leiding in handen van zijn zoon Jacques en in 1979 kwam diens zoon François er ook werken. Hij is de broer van de Gentse rechter Alain Bloch.
Niet goedkoop, maar wel een must.
VIBES
Deze Duits-joods-Gentse familiezaak bestaat sinds 1898 en al meer dan een eeuw is het hier vechten voor een plaatsje. Achtergrondmuziek is niet nodig, want je hoort toch enkel het gesis en geblaas van koffiemachines (en van Gents-Frans sprekende dames met een bontkraag). De vier soorten behangpapier, de gegalvaniseerde perculatoren, de struise kamerplanten, het uniform van de (voornamelijk Turkse) serveuses, de planten aan het grote raam: alles bij Bloch is prachtig en authentiek. Ook de prijzen zijn ... eh... onvervalst. De marsepeinen varkentjes, gemaakt uit handgepelde amandels, zijn bijvoorbeeld tamelijk onbetaalbaar. Maar het moet gezegd dat de patissier in de taartjes altijd gul is met suiker en kaneel, dus voor onze euro's hebben we wel iets binnen. Behalve een patissier is Bloch ook een excellente bakker - de enige van Gent zonder broodsnijmachine. Het tarwehart, moutbrood, en melkbrood zijn zelfs niet duurder dan elders. Tip voor verjaardagen: het zoete zondagsbrood.
PRIJS
€ 1,40 tot € 5,35 voor taartjes (de warme appelbollen met kaneel zijn ZALIG!)
€ 2,75 tot € 7,50 voor ijscoupes
€ 2,55 voor koffie (2 tassen uit een kannetje) / 2,80 € voor warme chocomelk
€ 1,30 voor een portie vers slagroom (ahum)
EXTRA
Het rookverbod bij Bloch is uniek in Gent: 's morgens kan het absoluut niet, maar in de namiddag mogen we wel om een asbak vragen.